Beschreibung
Warum es ihn nur auf Bestellung gibt
Kandierten Honig im Glas kann man bei höchstens 40 °C wieder streichzart rühren. Bei einer Wabe geht das nicht: Der Honig liefe aus den Zellen, und die Wabe wäre hin. Wabenhonig ist deshalb kein Vorratsprodukt — er ist frisch am besten, und darum entsteht er erst, wenn er bestellt ist.
Dazu kommt: Für jedes Rähmchen bauen die Bienen die Wabe neu. Wachs ist für ein Volk teuer — es kostet ein Vielfaches an Honig, das dann nicht im Glas landet. Wabenhonig in Mengen zu machen, hieße dem Volk und der Ernte etwas wegzunehmen.
Die Bienen bestimmen den Erntezeitpunkt
Reif ist der Honig, wenn die Bienen die Zellen mit einer dünnen Wachsschicht verschließen. Vorher kommt das Rähmchen nicht aus dem Stock.
Warum die Menge schwankt
Wie viel Honig in einem Rähmchen steckt, entscheiden die Bienen. Je nachdem, wie weit sie die Wabe ausgebaut und wie dicht sie sie gefüllt haben, sind es zwischen 160 und 200 Gramm. Angegeben ist deshalb die Menge, die mindestens drin ist — meistens ist es mehr.

